Hoffnung für die letzte Reise - Statements Veranstalter

Zur Ausstellung kamen Einzelpersonen, viele kirchliche und andere Gruppen, Trauerfeierbesucher/innen, Trauernde sowie Touristen, die den kulturellen Aspekt des Friedhofs suchten.

Was berichteten die Besucher, was bewegte sie und mit welchen Gefühlen verließen sie die Ausstellung?
Sie kamen anders heraus, als dass sie rein gegangen waren - zutiefst ergriffen, berührt, verwandelt, nachdenklich, sehr bei sich und aufgebaut.

Diese Ausstellung ist eine Predigt, durch die auch Menschen mit der christlichen Botschaft von der Auferstehung in Berührung kommen, die sonst mit der Kirche an sich nicht so viel zu tun haben wollen, dennoch aber auf andere Weise nach Antworten suchen.
Matthäus Vogel, Amtsleiter Friedhofs- und Bestattungsamt der Stadt Karlstruhe


Die Ausstellung ist eine große seelsorgerliche Hilfe für alle, die Trauer zu verarbeiten haben.
Aber auch andere Besucher, die nicht von aktueller Trauer betroffen waren, wurden durch die Ausstellung innerlich bewegt und zum Nachdenken angeregt. Besonders beeindruckt war man von dem "Himmlischen Jerusalem" mit den wunderbar gestalteten Dekorationen.
Die Hörinsel mit dem ausgezeichneten Angebot an christlichen und säkularen Liedern wurde gerne zum Verweilen genutzt.

Wie auch bei früheren Projekten wurde diese Ausstellung von Mitarbeitern aus unterschiedlichen Kirchen und Gemeinden unserer Stadt gestaltet, eine wunderbare Erfahrung.
Ennepetal


Schon die Vorbereitungs- und Aufbauphase hat uns als Hospizgruppe selbst angeregt über vieles wieder neu nachzudenken und es hat uns als Gruppe wieder ganz neu zusammengeschweißt.
Die Besucher empfanden z.T. schon den Titel als Anstoß zum Nachdenken: Hoffnung? Habe ich welche und auf was hoffe ich?
Es kamen sowohl Besucher aus kirchlichen Kreisen als auch der Kirche fernstehende. Letztere waren besonders angesprochen, weil sie sich abgeholt fühlten, ihnen nichts übergestülpt wurde, sie aber sehr wohl spürten, das geht mich an und es gibt einen (Gott) an den ich mich wenden kann.
Einige besuchten die Ausstellung mehrmals.
Im "Raum der Stille" (nach dem Himmel) waren die Besucher gerne. Dort hatten wir kleine Kärtchen von "Gott.net" aufgelegt, die sehr gute Texte haben. Diese wurden sehr gerne mitgenommen.
Während der Ausstellung gab es "Themenabende", die gut angenommen wurden. Von unserer Hospizgruppe war immer jemand da und es ergaben sich gute Gespräche.
Wilhelmsdorf


Während unserer Ausstellung in der Heiliggeistkirche - eine Ausstellungskirche in Speyer - haben mich besonders die Reaktionen von jungen Leuten bewegt. Die meisten von ihnen haben sich mit Eifer und Ernsthaftigkeit auf die interaktiven Stationen eingelassen. Ich erinnere mich noch gut, dass nach dem Besuch der ersten Schülergruppe viele Zettel an der Klagemauer zurückblieben, eine Reaktion auf unser Angebot, dort formulierte Bitten an Gott in unseren Gebeten zu bewegen. Als die Gruppe gegangen war, habe ich "voller Misstrauen" einzelne Zettel gelesen und wurde beschämt weil dort nicht - wie ich befürchtete- "unsinniges Zeug" aufgeschrieben wurde sondern junge Leute sehr persönliche Nöte zu Papier gebracht hatten.
Speyer